mensch wird in zeitlupe vom hai gefressen



schelling sagt, dass das boese nur ein scheinbild des lebens ist – ein schwanken zwischen sein und nichtsein, das nichtsdestoweniger aber dem gefuehl sich als etwas sehr reelles ankuendigt. das boese ist nichts anderes als das relativ nichtseiende, das sich zum seienden erigiert, also das wahre seiende verdraengt. es ist von der einen seite ein nichts, von der anderen ein hoechst reelles wesen. das boese produziert nicht, es truegt. als ablenkung deshalb attraktiv und verfaenglich begehrenswert. alle lauschen. schelling macht kunstpausen waehrend des sprechens. seine gesten wohlgeuebt und vorschnell asynchron geworfen. er moechte jemanden beeindrucken. [pn]